MEHR WISSEN

Ich möchte Ihnen hier nur einen kurzen Einblick in die Differenzierung geben, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Im Coaching steht im Vergleich zur Supervision die Maximierung Ihres beruflichen und persönlichen Potenzials im Vordergrund. Das Kernelement der Reflexion, welches tragend in Supervisionsprozessen ist, wird im Coaching deutlich reduzierter eingesetzt. 

Supervison Coaching Outdoor

 Während die Supervision stark auf die Erlangung eines neuen Bewusstseins, vertieften Verstehens und einer veränderten Wahrnehmung in Folge des Reflexionsprozesses setzt, sich stark mit Themen der Kommunikation, Macht und Beziehungen auseinandersetzt und Lernen als einen selbstorganisierten Prozess begreift, setzt das Coaching darauf, das Coachees im Rahmen eines fortlaufenden und dynamischen Lernprozess erfolgreich neue Verhaltensweisen ausprobieren, üben und gewinnbringend einsetzen, um mit Situationen besser umzugehen. 

Supervision sieht es nicht als oberstes Ziel an, Sie mit der „passenden Lösung“ in Ihr Arbeitsfeld zu entlassen, sondern mit einer veränderten Wahrnehmung in Folge eines Lernprozesses, der durch Reflexion und Perspektivwechsel gekennzeichnet ist, aus dem sich z.B. Lösungswege ergeben können, aber nicht müssen. 
Ziel der Supervision ist zudem psychische Entlastung zu bieten, Gefühle/Gedanken/Bedürfnisse und ungesunde Verhaltensmuster im Arbeitsprozess wahrzunehmen und zu reflektieren. Damit setzt Supervision stärker als das Coaching am psychischen Wohlbefinden an. 


Coaching hat explizit zum Ziel, Sie durch die Erlangung von neuen Erkenntnissen, die durchaus z.B. durch Reflexion gewonnen wurden, zu befähigen in ein neues, vielleicht bisher ungewohntes Handeln zu kommen und damit klar AKTIV zu werden, zu handeln und etwas umzusetzen.
Der Begriff Coaching wird zudem verstärkt im Profitbereich verwendet. Tendenziell sind m.E. eher wirtschaftliche Werte wie z.B. Effizienz, Maximierung von Erfolg und beruflichem Potenzial in der Zielorientierung des Coachings erkennbar.